Spritze im Nacken: Wie sie nach jahrelangen Schmerzen neue Hoffnung fand
Von Tränen aus Angst vor der Spritze in den Nacken und Schmerzen zu Tränen der Freude:
Eine Teilnehmerin von Healthengineers erzählt auf Türkisch ihre persönliche Geschichte. Sie berichtet von jahrelangen Beschwerden, schmerzhaften Injektionen, einer geplanten Operation und davon, wie sich ihr Leben durch gezielte Bewegung, Aufklärung und individuelle Betreuung verändert hat.
Wie begann ihre Geschichte bei Healthengineers?
Alles begann mit einem Arztbesuch. Aufgrund ihrer Beschwerden empfahl ihr Arzt, zunächst
Rehasport in Köln auszuprobieren.
Sie folgte dieser Empfehlung und nahm über einen längeren Zeitraum regelmäßig an unseren Gruppenangeboten teil.
Wie viele andere Menschen ging auch sie zunächst davon aus, dass die ärztlich empfohlene Maßnahme allein ausreichen könnte, um ihre gesundheitlichen Probleme langfristig zu lösen.
Doch Gesundheit ist komplexer.
Jetzt ihre Geschichte im Video ansehen
In unserem ausführlichen Interview erzählt unsere Teilnehmerin ihre Geschichte auf Türkisch – persönlich, emotional und mit ihren eigenen Worten.
Das ganze Interview ansehen
Das ganze Interview über sage und schreibe 120 Minuten haben wir in Sequenzen aufgeteilt.
- Was habe ich gemacht, um keine Spritze zu erhalten?
- Wie konnte ich mehrere OP's vermeiden?
- Wie habe ich meine Historie mit Injektionen über 20 Jahre zur Vergassenheit gemacht?
- Was ist alles dafür notwendig, um diesen Erfolg zu erzielen?
- Wer sollte das Angebot nutzen?
Diese und noch mehr Fragen und Antworten finden Mitglieder im Mitgliederbereich. Fragen Sie uns hierzu an.
Warum reicht eine einzige Maßnahme häufig nicht aus?
Der menschliche Körper funktioniert nicht nach einem einfachen ABC-Schema. Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben, sich gegenseitig beeinflussen und verschiedene Lösungsansätze erfordern.
Deshalb verfolgen wir bei Healthengineers einen ganzheitlichen, interdisziplinären und multidimensionalen Ansatz.
Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur während einer Übungseinheit zu begleiten, sondern ihnen zu vermitteln, wie sie ihre Gesundheit langfristig selbst positiv beeinflussen können.
Was bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe?
Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet, Menschen zu befähigen, eigenständig etwas für ihre Gesundheit zu tun.
Dabei geht es nicht ausschließlich um Bewegung, sondern auch um Wissen, Körperwahrnehmung, Eigenverantwortung und langfristige Verhaltensänderungen.
Diese Frage ist entscheidend, denn die Teilnahme an einer ärztlich verordneten Maßnahme ist nicht automatisch gleichbedeutend mit einer vollständigen Lösung aller gesundheitlichen Beschwerden.
Präventionskurse in Köln: Ein weiterer Schritt zu mehr Eigenverantwortung
Damit beschäftigte sie sich zunehmend mit Möglichkeiten, ihre Gesundheit über die ursprüngliche ärztliche Empfehlung hinaus zu unterstützen.
Für uns ist genau das ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Gesundheitsförderung: unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll miteinander zu verbinden, anstatt sich ausschließlich auf einen einzigen Ansatz zu verlassen.
Was sind überhaupt Präventionskurse?
Präventionskurse sind strukturierte Gesundheitsangebote, die darauf ausgerichtet sind, gesundheitlichen Risiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen zu vermitteln.
Teilnehmende lernen beispielsweise, wie sie Bewegung gezielt in ihren Alltag integrieren, ihre körperlichen Fähigkeiten verbessern und langfristig selbstständig aktiv bleiben können. Zertifizierte Angebote können unter bestimmten Voraussetzungen von gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.
Ein Gespräch am Sonntag veränderte ihre Perspektive
An einem Sonntag kam unsere Teilnehmerin zu einem persönlichen Gespräch zu uns.
Dabei erzählte sie ausführlich von ihren Beschwerden, ihrer bisherigen Behandlung und einer bevorstehenden Operation an der Schulter.
Aufgrund einer Erkrankung hatte sie den ursprünglich vorgesehenen Operationstermin verschieben müssen.
Diese Situation wurde zum Anlass, gemeinsam genauer hinzuschauen: Welche Möglichkeiten hatte sie bisher genutzt? Welche Zusammenhänge waren ihr noch nicht ausreichend erklärt worden? Und welche nächsten Schritte könnten für sie sinnvoll sein?
Wir entwickelten mit ihr einen schrittweisen, auf ihre Situation abgestimmten Weg.
Jahrelange Injektionen und die Angst vor der nächsten Spritze
Besonders bewegend war ihre Schilderung der jahrelangen Injektionsbehandlungen im Bereich der Wirbelsäule.
Sie erzählte, wie sehr sie diese Behandlungen belastet hatten und wie groß ihre Angst vor den schmerzhaften Eingriffen gewesen war.
Selbst viele Jahre später war diese Angst noch spürbar. Während unseres Gesprächs standen ihr die Tränen in den Augen.
Doch dann berichtete sie von einer Veränderung.
Keine weiteren Spritzen und deutlich weniger Beschwerden – ihre persönliche Erfahrung
Nachdem sie begonnen hatte, die gemeinsam erarbeiteten Schritte umzusetzen, bemerkte sie nach eigener Aussage deutliche Verbesserungen.
Sie berichtete, dass sie die zuvor regelmäßig benötigten Injektionen inzwischen nicht mehr gebraucht habe. Auch ihre Schulterbeschwerden hätten sich so stark verändert, dass die ursprünglich geplante Operation für sie nicht mehr im Vordergrund stand.
Für sie war das ein außergewöhnlicher persönlicher Erfolg.
Dabei ist uns wichtig: Diese Erfahrung beschreibt ihren individuellen Verlauf. Sie bedeutet nicht, dass gezieltes Training grundsätzlich medizinische Injektionen oder notwendige Operationen ersetzen kann.
Früher Tränen vor Schmerzen – heute Tränen vor Freude
Der emotionalste Moment unseres Gesprächs war ihre Beschreibung des Unterschieds zwischen früher und heute.
Früher verband sie ihre Behandlungen mit Schmerzen, Angst und Tränen.
Heute erzählt sie, dass sie manchmal vor Freude weint, wenn sie zu uns kommt.
Freude darüber, sich besser bewegen zu können. Freude über die Veränderung ihrer Beschwerden. Und Freude darüber, wieder mehr Vertrauen in ihren eigenen Körper gewonnen zu haben.
Aus Angst wurde Hoffnung. Aus Unsicherheit wurde neues Selbstvertrauen.
Ihre persönliche Empfehlung an andere Menschen
Unsere Teilnehmerin empfiehlt anderen Menschen, sich nicht ausschließlich auf eine einzelne Maßnahme zu verlassen.
Ihre Geschichte zeigt, wie wertvoll persönliche Aufklärung, gezielte Bewegung und eine aufeinander abgestimmte Gesundheitsbegleitung sein können.
Bei Healthengineers möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre Beschwerden besser zu verstehen, unterschiedliche Möglichkeiten kennenzulernen und eigenständig aktiv zu werden.
Denn nachhaltige Gesundheit beginnt nicht mit einer einzigen Maßnahme, sondern mit dem Verständnis für den eigenen Körper.
Du möchtest ebenfalls erfahren, welche Möglichkeiten zu deiner gesundheitlichen Situation passen?
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