Rehasport Köln
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Rehasport & Wassergymnastik – was auf der Verordnung wirklich gemeint ist und welche Form sinnvoll ist

Diese Seite hilft dabei, einzuordnen, welche Rolle Wassergymnastik im Rehasport spielt und worauf es bei der Entscheidung für oder gegen Training im Wasser ankommt.

Was Ärzte mit „Rehasport – Gymnastik (auch im Wasser)“ tatsächlich verordnen

Ist Wassergymnastik verpflichtend, wenn sie erwähnt wird?

Nein. Auf der Rehasport-Verordnung wird in der Regel Gymnastik angekreuzt. Direkt darunter steht häufig der Zusatz „(auch im Wasser)“. Dieser Hinweis bedeutet keine Verpflichtung, sondern beschreibt lediglich eine theoretische Möglichkeit. Die Entscheidung, wie der Rehasport umgesetzt wird, liegt nicht beim Arzt, sondern beim Patienten und beim Anbieter.

Warum merken sich viele Menschen trotzdem nur das Wort „Wasser“?


Weil ein einzelnes Wort beim Arztebesuch stärker wirkt als eine längere Erklärung. Viele Menschen merken sich den Begriff "Rehasport". Einige merken sich eben Wasser, weil es mit Leichtigkeit, Entlastung und höherer Qualität verbunden wird.

Es kann auch genau nur dieses eine Wort im Kopf bleiben – während der eigentliche medizinische Inhalt der Verordnung in den Hintergrund rückt.


Warum Wassergymnastik im Rehasport empfohlen werden kann

Wassergymnastik kann im Rehasport unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Option sein. Ob sie passt, hängt weniger von der Verordnung selbst als von zeitlichen, medizinischen und persönlichen Faktoren ab.

Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen

Grundlage ist in der Regel eine allgemeine Rehasport-Verordnung. Der Arzt legt damit fest, dass Rehasport medizinisch sinnvoll ist, spricht jedoch meist keine konkrete Empfehlung aus, ob die Maßnahme im Wasser oder an Land erfolgen soll. Die Entscheidung über die Trainingsform liegt daher im Ermessen der Teilnehmenden.
Wenn Wassergymnastik gewünscht wird, sollte berücksichtigt werden, ob der Arzt dies ausdrücklich empfohlen hat. Ist dies nicht der Fall oder bestehen Unsicherheiten, kann eine erneute Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll sein, um Klarheit zu schaffen. Diese Seite dient dazu, die Entscheidung eigenständig und informiert einordnen zu können.

Wenn Training im Wasser ausdrücklich gewünscht ist

Wassergymnastik setzt voraus, dass Teilnehmende sich im Wasser wohlfühlen und diese Trainingsform bewusst bevorzugen.


Wenn zusätzliche Organisation kein Hindernis darstellt

Training im Wasser erfordert Umziehen, Badebekleidung und oft weitere Wege. Für manche ist das gut umsetzbar, für andere eher eine Hürde.

Wenn Wartezeiten akzeptiert werden können

Wassergymnastik ist nicht überall verfügbar. Je nach Region kann es zu längeren Wartezeiten kommen, bis ein Platz frei wird.

Wenn Übungen nicht außerhalb des Wassers benötigt werden
Bewegungen aus der Wassergymnastik lassen sich nicht ohne Weiteres in andere Umgebungen übertragen. Der Nutzen bleibt stärker an das Training im Wasser gebunden.

Wir lieben es selbst, "nah am Wasser" zu sein und
nehmen vor Ort Übungen und Programme für unsere Teilnehmer auch im Rehasport auf.
Beispielvideosequenz:

Was spricht für oder gegen Wassergymnastik im Rehasport?

Wassergymnastik wird im Zusammenhang mit Rehasport häufig genannt und von vielen Teilnehmenden automatisch erwartet. Dabei stellt sich oft die Frage, ob Wassergymnastik grundsätzlich vorgesehen ist oder ob sie lediglich eine mögliche Option darstellt. Eine sachliche Einordnung hilft, Missverständnisse zu vermeiden und die ärztliche Verordnung richtig zu verstehen.

Wann Wassergymnastik im Rehasport sinnvoll sein kann

Wassergymnastik kann in bestimmten Situationen als angenehm empfunden werden, insbesondere wenn Bewegungen an Land als stark belastend wahrgenommen werden. Der Auftrieb des Wassers kann Gelenke entlasten und Bewegungen erleichtern. Auch das subjektive Sicherheitsgefühl spielt für manche Teilnehmende eine Rolle. Wassergymnastik ist daher eine mögliche Trainingsform, jedoch nicht automatisch für jede Person oder jede Situation vorgesehen.

Warum Rehasport in der Praxis meist als Gymnastik beginnt

In der Regel startet Rehasport als Gymnastik an Land. Diese Form ist alltagsnah, organisatorisch einfacher umsetzbar und ermöglicht eine direkte Übertragbarkeit der Übungen in den Alltag. Die ärztliche Verordnung sieht Rehasport grundsätzlich als Bewegungstherapie vor, wobei Gymnastik den Regelfall darstellt. Der Hinweis „auch im Wasser“ bedeutet, dass Wasser eine Option sein kann – nicht, dass Rehasport zwingend im Wasser stattfinden muss.

Warum Rehasport im Studio für viele Menschen sinnvoller ist als Rehasport im Wasser

Keine besonderen Voraussetzungen nötig
Rehasport im Studio kann ohne spezielle Vorbereitung besucht werden. Normale Kleidung, bekannte Abläufe und feste Zeiten erleichtern den Einstieg und senken die Hemmschwelle, regelmäßig teilzunehmen.

Leichter in den Alltag integrierbar
Das Training im Studio orientiert sich an Bewegungen, die auch im Alltag vorkommen. Dadurch fällt es vielen leichter, die Übungen später selbstständig zu wiederholen.

Weniger organisatorischer Aufwand

Kein Umziehen ins Bad, kein Schwimmbadbetrieb und keine zusätzlichen Wege. Wer weniger planen muss, bleibt erfahrungsgemäß konstanter dabei.

Bewegungen sind nicht an ein Umfeld gebunden

Die Übungen können unabhängig von Ort und Ausstattung durchgeführt werden. Das fördert Selbstständigkeit und reduziert Abhängigkeiten.

Regelmäßige Teilnahme ist einfacher möglich
Rehasport im Studio wird vielerorts angeboten und ist häufig gut erreichbar. Eine verlässliche Teilnahme unterstützt den langfristigen Nutzen des Rehasports.

Die Übungen im Studio finden an Land statt – genau dort, wo Bewegung im Alltag stattfindet.
Aufstehen, Gehen, Tragen, Stabilisieren: Diese Bewegungen lassen sich an Land gezielt üben und später auch zu Hause wiederholen.

Hier erfährst du, wie die Gymnastik im Studio geregelt ist.

Rehasport im Wasser vs. Training im Studio – sachlich eingeordnet

Ist Wassergymnastik schlecht?

Nein. Wassergymnastik kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein und tut vielen Menschen gut.
Sie ist jedoch keine Voraussetzung für erfolgreichen Rehasport und auch keine Qualitätsstufe über der Gymnastik an Land.

Warum Training an Land oft nachhaltiger wirkt

Im Wasser wirkt ständig Auftrieb und Widerstand. Das kann entlastend sein, macht gezielte Bewegungssteuerung aber schwerer.
An Land lassen sich Bewegungen kontrollierter ausführen, weil der Trainer auch in wenigen Schritten bei dem Teilnehmer ansprechbar ist, was für Stabilität, Koordination und Sicherheit im Alltag entscheidend ist.

Beispielhafte Darstellung im Studio über den Bandscheibenvorfall im HWS Bereich
als Video-Kursformat - für unsere Besucher eine Inklusiveleistung.

Rehasport im Studio – Gruppentraining mit klaren Regeln

Wie Rehasport gesetzlich organisiert ist

Rehasport findet als Gruppentraining mit maximal 15 Personen statt.
Trainiert wird mit dem eigenen Körpergewicht und Kleingeräten. Das ist gesetzlich vorgegeben und bildet die Grundlage der Kassenleistung.

Warum Rehasport bewusst funktionell aufgebaut ist

Im Rehasport werden keine Muskeln isoliert trainiert. Mehrere Muskelgruppen arbeiten zusammen – genau wie im Alltag.
Das verbessert Bewegungsabläufe, Körperspannung und Sicherheit.

Training im Studio – ergänzende Möglichkeiten außerhalb des Rehasports

Warum Gerätetraining kein Bestandteil von Rehasport ist

Gerätetraining ist nicht Teil des Rehasports. Rehasport erfolgt ausschließlich funktionell und ohne Maschinen.

Welche Alternativen wir im Studio anbieten

Zusätzlich zum Rehasport bieten wir weitere Trainingsmöglichkeiten im Studio, die ebenfalls von Krankenkassen bezuschusst oder übernommen werden können.
Diese Angebote sind freiwillig, nicht verpflichtend und ermöglichen gezieltes Training an Geräten.

Wir bringen dir aus aller Welt verschiedene Videokurs- und Übungsformate - 

damit du diese auch zu Hause sicher mitmachen kannst.


Warum gezieltes Training an Geräten für manche Menschen sinnvoll ist, statt im Wasser

Isoliertes Arbeiten ist an Geräten möglich – im Wasser kaum

An Geräten kann gezielt ein Muskelbereich trainiert werden, zum Beispiel der untere Rücken am Rückenstreckergerät.
Im Wasser ist isoliertes Arbeiten kaum möglich, da immer mehrere Muskelgruppen gleichzeitig mitarbeiten.

Kein zusätzlicher finanzieller Aufwand notwendig

Auch diese Trainingsformen können krankenkassenbezuschusst sein.
Das bedeutet: kein Zwang zu Eigenleistungen, sondern gezielte Unterstützung ohne finanzielle Mehrbelastung.

Fazit – warum viele Menschen sich bewusst für Training im Studio entscheiden

Wassergymnastik ist eine Option – Gymnastik im Studio oft die bessere Lösung

Wassergymnastik kann guttun.

Training im Studio ist für viele Menschen jedoch praktischer, alltagstauglicher und dauerhaft umsetzbar.

Wichtig ist nicht das Medium, sondern der Start

Entscheidend ist, dass du beginnst – mit einer Form von Rehasport, die zu deinem Alltag passt und die du regelmäßig umsetzen kannst.

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